tagesschau goes Instagram

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Ein Teil meines Berufslebens besteht aus einer Anstellung beim NDR. Das letzte halbe Jahr habe ich dort in dem Projektteam WUT (Webvideo-Unit-Tagesschau) verbracht. Unsere Aufgabe war es, ein Konzept für einen Instagram-Kanal der tagesschau und Formate für kurze Videobeiträge zu entwickeln. Nach der Konzept- und Entwicklungsphase ist der Kanal am 1. November 2015 online gegangen. Von diesem Startpunkt an haben wir täglich, in einem Team aus zwei Redakteurinnen, einem Mediengestalter und einem Grafikdesigner aktuell Themen recherchiert, diskutiert und umgesetzt. Es war eine sehr intensive tolle Zeit. Und so sieht die tagesschau auf Instagram aus.

Mix-Blend-Modes

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Daten-Visualisierung im Web-Browser: Wie wirken sich Transparenzen auf die unterschiedlichen Werte der CSS-Eigenschaft Mix-Blend-Mode aus? Je nach Transparenz und Mix-Blend-Mode entstehen durch sich überlagernde Rechtecke andere Muster und Farben. Komplette Darstellung und der dazugehörige Code auf bl.ocks.org.

Neue Räumlichkeiten

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Seit Dezember 2015 teile ich mir ein neues kleines Studio mit meinem Kumpel dem Grafikdesigner Jan Schaab. Mehr Platz als vorher, schöne Aussicht und neue Ideen. Fühlt sich gut an.

Fernsehserien und Kinoproduktionen im Vergleich

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Daten-Visualisierung im Web-Browser: Gibt es einen Zeitraum in dem vermehrt hochbewertete Serien oder Filme entstanden sind? In einem Streudiagramm werden die Entstehungszeitpunkte der 250 am besten bewerteten Kinofilme und Serien gegenübergestellt. Komplette Darstellung und der dazugehörige Code auf bl.ocks.org.

Hallo Ehrenamt

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Das Büro befindet sich in der ehemaligen Viktoria-Kaserne im Zeiseweg. Nach langjähriger Verhandlung ist das alte Gemäuer im Besitz und Selbstverwaltung von der fux eG, ein Zusammenschluss aus dem Frappant e.V. und der Initiative Lux und Konsorten. Neben einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Aufsichtsrat, habe mit einigen Leuten aus dem Haus die Website der Genossenschaft auf die Beine gestellt. Status im Haus und auf der Website: always a work in progress

Stilbrise Update

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Für die Ausstellung Fast Fashion hat das MKG dem Blog Stilbrise neues Leben eingehaucht. Der inhaltliche Fokus liegt diesmal auf Mode in Verbindung mit den Themen Nachhaltigkeit, Regionalität, Ökologie und Konsum. Diese Neuausrichtung wird visuell durch die Subheadline »Weltbewusst!« dargestellt. Über die Top-Navigation kann zwischen den Beiträgen gewechselt werden, die in den unterschiedlichen Ausstellungskontexten entstanden sind.
Die Adresse der Seite ist geblieben: stilbrise.de. Vorbeischauen lohnt sich definitiv, das Redaktionsteam ist sehr aktiv und hält geneigte Leserinnen und Leser auch über Instagram– und Twitter auf dem Laufenden.

Stilvorlagen #9

In der Startphase der Vortragsreihe Stilvorlagen 2015 habe ich mich mit Prof. Heike Grebin und ihren Student_innen in drei Workshops getroffen, um Ideen und Konzepte für das Erscheinungsbild zu entwickeln. Das Thema für die diesjährigen Vorträge war „Umbruch“ und stellte die Frage nach der Rolle des Gestalters in Zeiten von Digitalisierung, Automatisierung und Internet.

Zum Start für die Ideenfindung stellten wir ein Tool in den Mittelpunkt, das sowohl von Software-Entwickler_innen als auch Gestalter_innen regelmäßig verwendet wird: der simple Texteditor. Wie gehe ich mit dieser Einschränkung um, was entsteht wenn ich meine gewohnten Werkzeuge nicht zur Verfügung habe, wie kann ich diese Toolz zweckentfremden und wie kann ich meine Ideen weiterentwickeln?

Die Ordnung der Dinge

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So hieß ein Kurs im Wintersemester 14/15 am Department Design der HAW Hamburg und bezog sich auf das gleichnamige Buch von Michel Foucault. Das Ziel war, mehr darüber zu erfahren, wie sich Informationen strukturieren und typografisch präzise abbilden lassen. Während des Semester habe ich die Studentinnen und Studenten bei ihren Recherchen und der Entwicklung ihrer Projektideen begleitet. Der Kurs wurde von Prof. Heike Grebin geleitet. Für die studentischen Projekte lag der inhaltliche Fokus auf dem Gebäude der ehemaligen Viktoria-Kaserne in Hamburg Altona. Das Haus wird heute selbstverwaltet und beherbergt Büros, Ateliers und Werkstätten. Betrieben wird es von der Genossenschaft fux eG, ein Zusammenschluss von Frappant e.V. und LUX & Konsorten. Während des Semesters konnte die Genossenschaft den Kaufvertrag mit der Stadt unterschreiben.

In ihren Arbeiten haben die Studentinnen und Studenten verschiedene Fragen beleuchtet: Wie ist die Geschichte des Gebäudes und der darin arbeitenden Nutzer? Wie funktionieren selbstverwaltete Strukturen? Wie schaffen es 150 Leute gemeinsam so ein Gebäude zu kaufen? Der Kurs endete mit einer Ausstellung der Semesterarbeiten in den Räumen der ehemaligen Kaserne.

Eröffnung Pappsalon

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Das Ladengeschäft des Pappsalons hat am letzten Wochenende seine Eröffnung gefeiert. Damit erblickte auch das von mir entwickelte Erscheinungsbild das Licht der Welt. In den letzten Monaten haben wir gemeinsam intensiv am Logo, dem Erscheinungsbild, der Struktur und der Gestaltung des Webshops gearbeitet. Der Webshop ist fast fertig und wird in wenigen Tagen eröffnet. Fotos von Wolfgang Schick

Deadline

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Im Sommersemester 2014 hatte ich einen Lehrauftrag am Department Design der HAW Hamburg. Der Titel des Design-Kurses lautete »Deadline« und diente sowohl als formeller als auch inhaltlicher Ausgangspunkt. Der Kurs bestand aus drei fünfwöchigen Abschnitten, die jeweils von einem Lehrbeauftragten geleitet wurden. Die anderen im Bunde waren Stefan Kaetz und I LIKE BIRDS. Die sportliche Herausforderung für alle: Am Ende eines Drittels sollten die Studentinnen und Studenten jeweils eine eigene Arbeit präsentieren.
Meine Aufgabenstellung für die KursteilnehmerInnen sah so aus: eine Infografik auf einem A1-Plakat, schwarz-weiß plus eine Farbe, zum Thema »Deadline«. Der erste Schwerpunkt war, sich der Aufgabe auf inhaltlichem Wege zu nähern. Brainstorming, Recherche und Diskussion. Der zweite Schwerpunkt war ein Einblick in das weite Feld der Daten-Visualisierung, Infografik und »Datenkunst« zu erhalten. Darstellungsformen, Ansätze unterschiedlicher Akteure, Informationen organisieren.
Um die Entwicklung der einzelnen Arbeiten zu verfolgen und von einander zu lernen, verbrachten wir die zweite Hälfte meines Drittels mit Feedback-Gesprächen in kleineren Runden und in Einzelgesprächen. Die Deadline endete mit einer tollen Präsentation der Plakate. Die Studentinnen und Studenten haben in den fünf Wochen, ein eigenes Thema gefunden, dazu recherchiert, daraus eine Idee entwickelt, Entwürfe gemacht, diese ausgearbeitet und dann den aktuellen Stand drucken lassen.

Stil, System, Methode

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Die Theorien und Arbeiten von Richard Buckminster Fuller und John Cage waren Inhalt eines Design-Kurses an der HAW Hamburg. Für die zweite Kurshälfte hatte ich einen ergänzenden Lehrauftrag. Der Kurs mit diesem schönen Titel wurde im Wintersemester 2013/2014 von Prof. Heike Grebin und Dr. Timo Orgzal geleitet. Dabei war es meine Aufgabe, den Studentinnen und Studenten Einblicke in die Möglichkeiten der Programmiersprache Processing und des Scriptings in Adobe InDesign zu geben. Hinzu kam die Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte.
Der Kurs endete mit einer Ausstellung im Island. Das Beitragsbild dieses Artikels ist ein Ausschnitt aus dem Ausstellungsflyer, gestaltet von TeilnehmerInnen des Kurses.

Coco, Karl und das MKG

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Heute, am 28.02.2014, eröffnet die Ausstellung »Mythos Chanel« im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Die Ausstellung wird von dem Blog stilbrise.de begleitet, an dessen Entstehung das Büro beteiligt war. Inspiriert vom »Mythos Chanel« spürt die Redaktion dem Modebewusstsein der Museumsbesucher nach. Was tragen die Hamburger MuseumsbesucherInnen, warum und was ist eigentlich Stil und Geschmack? Für die Dauer der Ausstellung im MKG präsentiert Stilbrise Interviews und Fotostrecken, gewährt Einblicke hinter die Kuslissen und bietet eine Plattform zur Diskussion.
Gestalterischer Ausgangspunkt war das WordPress-Theme Ryu. Dies musste einerseits an das Erscheinungsbild des Museums und andererseits an die Bedürfnisse eines Modeblogs und der Redaktion angepasst werden.

Red Dot Design Award 2013

Reddot-News

Große Freude: Die Arbeit »Grafische Filmtranskription« wird mit dem Roten Punkt für herausragende Kreativleistungen im Bereich Kommunikationsdesign ausgezeichnet. Die Jury hat aus rund 6800 Einreichungen unter anderen diese Arbeit prämiert. Das ist toll. Hoch die Tassen!
Hier kommen drei weiterführende Links zu Beiträgen mit dem Thema Filmtranskription.
Wie entsteht ein Filmtranskript?
Was mit »Grafische Filmtranskription« gemeint ist und wie das funktioniert, wird in diesem Film erklärt.
Grafische Film­transkription
Die beiden Filme »Men in Black« und »Chungking Express« wurden transkribiert. Daraus ist jeweils ein Buch und ein Plakat entstanden.
Ausstellung Filmtransfer
Im letzten Jahr wurden die Bücher und die Plakate in der Ausstellung »Filmtransfer« gezeigt.

Neue Visiten­karten

Visitenkarte

Da das Büro nicht nur exakte Ästhetik mag, sondern auch Materialien, Brüche und den Geruch von Farbe, sind die aktuellen Visitenkarten im Siebdruck entstanden. Der Farbauftrag variiert leicht. Dabei franst die Schrift hier und da mal etwas aus. Nach den einzelnen Druckdurchläufen wurden die Karten von Hand ausgeschnitten. Durch diese Faktoren sieht jede Visitenkarte ein bischen anders aus und wird zu einem kleinen Unikat.

Filmtransfer

Vom 29.11.2012 bis zum 02.12.2012 wurde die Arbeit »Grafische Film­transkription« in der Ausstellung »Film­transfer« gezeigt. Worum es in der Ausstellung im Hinterconti ging, beschreibt dieser schöne Text von Anabela Angelovska:

»Will ich mir ein Glas Zuckerwasser bereiten, muss ich das Schmelzen des Zuckers abwarten.« (Henri Bergson, »L’évolution créatrice«)
Will ich mir einen Film im Ganzen ansehen, muss ich die Dauer seiner vorüberziehenden Bilder abwarten. Was aber wenn die Filmlänge komprimiert oder die wichtigsten Parameter eines Films in einem einzigen Bild sichtbar sind?

Stefan Mildenberger und Christoph Lohse unterziehen Kinofilme einem systematischen Prozess, in welchem sie das Hauptmerkmal des Kinos – die Synthese von Raum und Zeit – bearbeiten.
Christoph Lohses »Grafischen Filmtranskriptionen« – umgesetzt als Plakat und Buch – übertragen die Filmminuten in Zentimeter und die Filminformationen in grafische Elemente und Text. Mittels dieser grafischen Filmanalyse wird der Film abstrakt rekonstruiert. Alles ist zum gleichen Zeitpunkt sichtbar. Einer Landkarte gleich, ist dieses Darstellungssystem mit Hilfe einer Legende erlern-und lesbar. Die filmische Struktur tritt dabei in den Vordergrund und ermöglicht eine Vergleichbarkeit unterschiedlicher Erzählweisen.
Während Christoph Lohse den Film in seine Einzelheiten zerlegt und auf seine ursprüngliche unbewegte Einheit zurückführt, komprimiert Stefan Mildenberger in seinen »Scantrified Movies« die Zeit auf andere Weise. Die Video-Projektion »Mildenberger‘s Scantrified Movie: Titanic« zeigt beispielsweise die Ergebnisse, die beim sequenziellen Einscannen des Spielfilms »Titanic«, (1997, Regie: James Cameron), entstehen. Hierbei wird die filmische Zeit der Dauer eines Scanvorgangs untergeordnet und anschließend der Filmapparatur wieder zugeführt.

Diese teils aggressiven Bearbeitungen machen Mechanismen sichtbar, die den Betrachter bei der herkömmlichen Filmrezeption unbewusst durchlaufen. Beide Arbeitsweisen schaffen auf diese Weise Distanz und ermöglichen neue Perspektiven auf stereo-type Erzählmuster. Sehen wir uns die Bilder und Zeichen einmal genauer an.

Start

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Dies ist der erste Eintrag. In den nächsten Stunden, Tagen, Wochen und Monaten werden bestimmt weitere dazu kommen. Es werden neue und alte Projekte dokumentiert, sowie einige Hinweise und Gedanken in dieser Kategorie notiert. Auf bald und Danke. Das Büro für Exakte Ästhetik.