Neue Räumlichkeiten

Seit Dezember 2015 teile ich mir ein neues kleines Studio mit meinem Kumpel dem Grafikdesigner Jan Schaab. Mehr Platz als vorher, schöne Aussicht und neue Ideen. Fühlt sich gut an.

Stilbrise Update

Für die Ausstellung Fast Fashion hat das MKG dem Blog Stilbrise neues Leben eingehaucht. Der inhaltliche Fokus liegt diesmal auf Mode in Verbindung mit den Themen Nachhaltigkeit, Regionalität, Ökologie und Konsum. Diese Neuausrichtung wird visuell durch die Subheadline »Weltbewusst!« dargestellt. Über die Top-Navigation kann zwischen den Beiträgen gewechselt werden, die in den unterschiedlichen Ausstellungskontexten entstanden sind.
Die Adresse der Seite ist geblieben: stilbrise.de. Vorbeischauen lohnt sich definitiv, das Redaktionsteam ist sehr aktiv und hält geneigte Leserinnen und Leser auch über Instagram– und Twitter auf dem Laufenden.

Eröffnung Pappsalon

Das Ladengeschäft des Pappsalons hat am letzten Wochenende seine Eröffnung gefeiert. Damit erblickte auch das von mir entwickelte Erscheinungsbild das Licht der Welt. In den letzten Monaten haben wir gemeinsam intensiv am Logo, dem Erscheinungsbild, der Struktur und der Gestaltung des Webshops gearbeitet. Der Webshop ist fast fertig und wird in wenigen Tagen eröffnet. Fotos von Wolfgang Schick

Coco, Karl und das MKG

Heute, am 28.02.2014, eröffnet die Ausstellung »Mythos Chanel« im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Die Ausstellung wird von dem Blog stilbrise.de begleitet, an dessen Entstehung das Büro beteiligt war. Inspiriert vom »Mythos Chanel« spürt die Redaktion dem Modebewusstsein der Museumsbesucher nach. Was tragen die Hamburger MuseumsbesucherInnen, warum und was ist eigentlich Stil und Geschmack? Für die Dauer der Ausstellung im MKG präsentiert Stilbrise Interviews und Fotostrecken, gewährt Einblicke hinter die Kuslissen und bietet eine Plattform zur Diskussion.
Gestalterischer Ausgangspunkt war das WordPress-Theme Ryu. Dies musste einerseits an das Erscheinungsbild des Museums und andererseits an die Bedürfnisse eines Modeblogs und der Redaktion angepasst werden.

Neue Visiten­karten

Da das Büro nicht nur exakte Ästhetik mag, sondern auch Materialien, Brüche und den Geruch von Farbe, sind die aktuellen Visitenkarten im Siebdruck entstanden. Der Farbauftrag variiert leicht. Dabei franst die Schrift hier und da mal etwas aus. Nach den einzelnen Druckdurchläufen wurden die Karten von Hand ausgeschnitten. Durch diese Faktoren sieht jede Visitenkarte ein bischen anders aus und wird zu einem kleinen Unikat.

Filmtransfer

Vom 29.11.2012 bis zum 02.12.2012 wurde die Arbeit »Grafische Film­transkription« in der Ausstellung »Film­transfer« gezeigt. Worum es in der Ausstellung im Hinterconti ging, beschreibt dieser schöne Text von Anabela Angelovska:

»Will ich mir ein Glas Zuckerwasser bereiten, muss ich das Schmelzen des Zuckers abwarten.« (Henri Bergson, »L’évolution créatrice«)
Will ich mir einen Film im Ganzen ansehen, muss ich die Dauer seiner vorüberziehenden Bilder abwarten. Was aber wenn die Filmlänge komprimiert oder die wichtigsten Parameter eines Films in einem einzigen Bild sichtbar sind?

Stefan Mildenberger und Christoph Lohse unterziehen Kinofilme einem systematischen Prozess, in welchem sie das Hauptmerkmal des Kinos – die Synthese von Raum und Zeit – bearbeiten.
Christoph Lohses »Grafischen Filmtranskriptionen« – umgesetzt als Plakat und Buch – übertragen die Filmminuten in Zentimeter und die Filminformationen in grafische Elemente und Text. Mittels dieser grafischen Filmanalyse wird der Film abstrakt rekonstruiert. Alles ist zum gleichen Zeitpunkt sichtbar. Einer Landkarte gleich, ist dieses Darstellungssystem mit Hilfe einer Legende erlern-und lesbar. Die filmische Struktur tritt dabei in den Vordergrund und ermöglicht eine Vergleichbarkeit unterschiedlicher Erzählweisen.
Während Christoph Lohse den Film in seine Einzelheiten zerlegt und auf seine ursprüngliche unbewegte Einheit zurückführt, komprimiert Stefan Mildenberger in seinen »Scantrified Movies« die Zeit auf andere Weise. Die Video-Projektion »Mildenberger‘s Scantrified Movie: Titanic« zeigt beispielsweise die Ergebnisse, die beim sequenziellen Einscannen des Spielfilms »Titanic«, (1997, Regie: James Cameron), entstehen. Hierbei wird die filmische Zeit der Dauer eines Scanvorgangs untergeordnet und anschließend der Filmapparatur wieder zugeführt.

Diese teils aggressiven Bearbeitungen machen Mechanismen sichtbar, die den Betrachter bei der herkömmlichen Filmrezeption unbewusst durchlaufen. Beide Arbeitsweisen schaffen auf diese Weise Distanz und ermöglichen neue Perspektiven auf stereo-type Erzählmuster. Sehen wir uns die Bilder und Zeichen einmal genauer an.

Start

Dies ist der erste Eintrag. In den nächsten Stunden, Tagen, Wochen und Monaten werden bestimmt weitere dazu kommen. Es werden neue und alte Projekte dokumentiert, sowie einige Hinweise und Gedanken in dieser Kategorie notiert. Auf bald und Danke. Das Büro für Exakte Ästhetik.